Ein neuer erfahrener Vizepräsident bei Ski Valais

Der Sportverband Ski Valais kann nun auf das Fachwissen und die grosse Erfahrung des kürzlich zum Vizepräsidenten ernannten Patrice Morisod zurückgreifen. Seit Anfang September hat das ursprüngliche Anniviard seinen Bogen um eine neue Saite erweitert: die eines Vertreters des Zentralwallis im Präsidium des Verbandes, der derzeit aus drei Vizepräsidenten besteht.
Der Curriculum Vitae von Patrice Morisod ist nicht unbekannt: Alpenführer der Walliser Skimannschaft (1989-1991), Trainer der Schweizer Skinationalmannschaft (1991-2009), Trainer der französischen Skimannschaft (2009-2015), Eventmanager des Skigebiets Grimentz – Zinal seit 2015, aber auch, für verschiedene Mandate, Trainer von Lara Gut, Sandro Viletta oder jungen Leuten aus dem NLZ-Leistungszentrum in Brig, Streckenmanager für die Europa- und Weltcup-Wettbewerbe in Crans-Montana und Berater beim RTS. So viele Kappen wie es Gründe gibt, warum Ski Valais ein solches Erlebnis im Wintersport mit offenen Armen begrüßt.
Die vom Ski Valais Komitee anlässlich eines Treffens mit allen Präsidenten der dem Verband angeschlossenen Walliser Skiclubs angekündigte Ernennung von Herrn Morisod zum Mitglied des Präsidiums wurde einstimmig genehmigt. Er seinerseits hofft vor allem, „eine echte Hilfestellung geben zu können“, insbesondere bei der Beschlussfassung im Präsidium und in Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Bereits im letzten Frühling von einigen Eltern und Trainern angesprochen, die wollten, dass er seine Erfahrung der nächsten Generation von Walliser Skifahrern zur Verfügung stellt, zog Patrice Morisod, der bereits sehr beschäftigt war, es vor zu warten, bis er sich auf andere verlassen konnte. „Mit der Umstrukturierung von Ski Valais war es der richtige Zeitpunkt. Diese Struktur von regionalen Leistungszentren (RLZ) ermöglicht es mir, mit ihren Führungskräften zusammenzuarbeiten und mich gezielter für das Zentralwallis zu engagieren“, gibt er zu.
Konkret wird seine Position als Vizepräsident es ihm ermöglichen, auf die Bedürfnisse der verschiedenen Leistungszentren einzugehen, von denen einige neu und andere erfahrener sind. „Die Bedürfnisse der einzelnen RLZ sind unterschiedlich, so dass es von Fall zu Fall darum gehen wird, die richtige Hilfe zu finden. Dies erfordert auch ein hohes Maß an Transparenz zwischen den Regionen und dem Vorstand. Wir müssen weiterhin gut miteinander reden und die Struktur revitalisieren“, erklärt er und ist überzeugt, dass die Dinge in die richtige Richtung gehen.
Zur Zukunft des Leistungswintersports im Wallis sagte Patrice Morisod, dass der Kanton alles im Griff hat: Gletscher, Skilifte und die sehr gute Zusammenarbeit von Ausbildungsbetrieben und Schulen, die es jungen Athleten, Lehrlingen und Schülern ermöglichen, Leistungssport und Ausbildung zu kombinieren. „Alles, was man tun muss, ist, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Im Wallis verdienen wir etwas Besseres als das, was bisher vorgeschlagen wurde. Meiner Meinung nach ist der aktuelle finanzielle Beitrag für den Schneesport im Wallis nicht ausreichend. Um etwas zu erreichen, muss man die richtigen Leute an die richtigen Orte bringen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.“
Ein verbindender Wunsch treibt auch den Walliser an, der durch die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Mitgliedern des Präsidiums und der Leitungskomitees von Ski Valais „als Bindeglied zwischen oben, unten und Zentrum“ unseres Kantons fungieren möchte. All dies bei gleichzeitiger Garantie des Besten für unsere jungen Walliser Athleten, denn darum geht es am Ende.

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